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DTB Musikzüge in Allonnes / Frankreich 2006
Torben Franz

Ich dachte mir, ich verfasse den Bericht über die Frankreichfahrt mal auf anderer Art und Weise. Hier also das Ergebnis:


Reisebericht: Frankreichfahrt vom 31.März bis 8.April 2006
Geschrieben und kommentiert von: Mir!!

Es war also wieder soweit. Zum 39.Male fand in diesem Jahr der Austausch zwischen uns, dem Musikzug des Delmenhorster Turnerbundes, und unseren französischen Freunden, dem Orchester „Cadets de la Sarthe“ statt.

Nachdem im letzten Jahr die Franzosen in Delmenhorst zu Besuch waren, war es dieses Jahr wieder an der Zeit selbst nach Frankreich zu fahren und so machten wir uns am 31.März 2006 auf den Weg nach Allonnes.

Nachdem alle mehr oder weniger pünktlich um 19.30Uhr am Treffpunkt Realschule Königsbergerstraße angekommen sind (.....ja sicher ihr denkt jetzt wieder, dass ich selbst zu spät war, aber oh Wunder....ich war nicht der letzte!!!.......), konnte der Bus bepackt werden und es konnte losgehen.(......Anmerkung an Jürgen: nächstes mal bitte wieder einen größeren Bus damit zumindest nächstes mal alle meine drei Koffer mitgenommen werden können!!....und wir natürlich auch Platz für die Congas haben....stimmt’s Jens??).

Doch ging es nicht auf direkten Wege nach Frankreich, denn es musste ein kleiner Umweg in Kauf genommen werden (....ja sicher ihr wollt mir wieder erzählen das es gar kein Umweg war aber Birgit und ich sehen das anders....) um unseren Chef de la Musique (....ich wurde gezwungen ihn so zu betiteln!....) aus seinem kleinen Dorf nähe Oldenburg abzuholen. Dort warteten dann auch noch Sven, Nicole und Nina auf uns. Nachdem nun ihre Sachen noch irgendwie in den sowieso schon vollen Bus gezwängt wurden, und alle nochmals aufs Klo mussten (......und das wo wir gerade mal ne Viertelstunde unterwegs waren......) konnte es dann doch auf den direkten Wege weiter nach Allonnes gehen.

Die Busfahrt verlief soweit gut. Zunächst wurde natürlich ordentlich gefeiert: Manche stimmten sich mit Wein, Käse und Baguette (....danke an Birgit und Ute für die Verköstigung.....) , andere mit Pastis (....wer das wohl war......Richtig! Unsere letzte Reihe im Bus....) auf Frankreich ein. Nach einigen Stunden wurde es dann recht still im Bus. Alle haben mehr oder weniger versucht zu schlafen (......nachdem ich Eike endlich davon überzeugen konnte, wie toll er doch sicher schlafen könnte, wenn er im Gang liegen würde, hatte auch ich es endlich bequem und konnte schlafen....). Nächsten morgen hatten wir dann schon die französische Grenze überquert und sollten bald ankommen. (....Bis dato lagen wir auch noch recht gut in der Zeit.....aber auch nur bis dato....).
Um die letzten Stunden bis zur Ankunft nicht allzu langweilig werden zu lassen, hatten Tobias und Corinna sich ein Quiz einfallen lassen. Sogar einen Preis gab es zu gewinnen: Der Gewinner wurde auf der Rückfahrt zu einem Frühstück eingeladen (.....aber dank Birgit sollte ich keine Chance haben diesen Frühstück zu gewinnen.....warum? na ja weil ihr Sohn Oliver ja ein Referat über den Eiffelturm gehalten hatte und ja angeblich wusste wie hoch dieser sei.......schade aber, dass er es nicht wusste......na ja oder er hatte absichtlich seiner Mutter die falsche Antwort gesagt....bin mir da noch unschlüssig...). Nach einigen weiteren Stunden war es nicht mehr weit bis nach Allonnes.


Der Busfahrer hatte sogar soviel Spaß mit uns, dass er sich wohl dachte, dass es bestimmt ganz nett sei, einen kleinen Umweg zu fahren. (....ich schlage für nächstes mal an Nicole vor: Wir nehmen unsere eigene Straßenkarte mit.....dann hätten wir nämlich zumindest eine....).
Schließlich kamen wir eineinhalb Stunden später als geplant aber trotzdem heil und gesund in Allonnes an.
Dort warteten dann auch schon sehnsüchtig unsere Freunde von den Cadets. Nach einem kleinen typisch französischen Frühstücksbuffet mit Croissants und Kaffe, (.....wofür wir jetzt aufgrund unserer Verspätung fast keine Zeit mehr hatten....) ging es dann an die Verteilung der einzelnen Musikern in ihre Gastfamilien. Der Nachmittag stand dann allen zur freien Verfügung (....ich hab mich fürs schlafen entschieden....), bevor es dann abends zu einem Faschingsumzug ging (....ja richtig.....die Franzosen feiern Fasching wohl später als wir....). Dieser Umzug war dann auch recht spaßig, obwohl es doch recht anstrengend war nach der harten Busfahrt abends gleich einen längeren Marsch zu absolvieren (.....ich sag nur: „Darüber müssen wir noch reden“).

Am nächsten Tag stand dann unser Konzert in einem kleinen französischem Dörfchen auf dem Programm. Alle waren natürlich aufgeregt, denn schließlich war es das erste große Konzert ohne den im letzten Jahr stillgelegten Spielmannszug und unter der neuen Leitung unseres neuen Chefs de la Musique. Wir fragten uns, wie wir wohl bei unseren französischen Freunden ankommen würden. Doch war zunächst nur Stress angesagt: Die Bühne war für uns 31 Musiker etwas klein, und was noch viel schlimmer war: Wo waren die Congas?? Unser Chef bemühte sich uns zu beruhigen, was ihm einiges abverlangte, da es ihm doch selber den Tag nicht wirklich gut ging (....ihr könnt euch selbst eure Gedanken machen, warum es ihm nicht so gut ging.....war es die Aufregung wegen des Konzerts?.....oder doch eher der Alkohol vom Vortag?....fragt ihn selbst.....) Letztlich lief das Konzert aber echt super ab (....wenn man natürlich ein oder zwei kleine Patzer übersieht......ich sag nur Schockmoment bei „the Secondwaltz“, nech Birgit?.....) und unser Publikum war begeistert. Unsere Freunde meinten, wir hätten uns echt stark verbessert, was uns natürlich super motiviert und gefreut hat. Nach Beendigung des Konzertes folgte ein kleiner Umtrunk und die Rückfahrt nach Allonnes.
Der Abend stand dann wieder zur freien Verfügung, wobei einige in eine Karaoke-Bar gegangen sind.

Am Montag stand dann der Tagesausflug auf dem Programm. Es ging zu einem Tierpark. Dort angekommen wurde erst mal ein gemeinsames Picknick durchgeführt. Jeder hatte von seinen Gasteltern dafür Unmengen an essen mitbekommen (....Jeder?.....na ja Tobi und Corinna sind Gott sei dank nicht verhungert....) Dann konnte jeder auf eigene Faust den Park erforschen bevor es später dann mit dem Bus durch die Tiergehege ging, in denen die Tiere sich frei bewegen konnten. Da wir zum Schluss noch Zeit hatten und es so gutes Wetter war, sind wir spontan noch alle Mann an die See gefahren. Nach ein paar Parkproblemen (.....diese Schilder waren nicht zu übersehen......denn es waren mehr als eins!!....) hatten wir jedoch nicht mehr allzu viel Zeit.

Am Dienstag stand dann der Marsch durch Allonnes auf dem Programm (....wir müssen uns musikalisch echt verbessert haben....hatten die Jahre zuvor nie soviel Zuhörer bei dem Marsch durch Allonnes, wie dieses Jahr.....) Danach sind wir dann zum Essen in ein kleines Restaurant gefahren und im Anschluss daran in ein wirklich sehr interessantes Musikmuseum. Am Abend lag dann der „gemütliche Abend“ auf dem Programm. Hier haben dann alle deutschen und Franzosen bis tief in die Nacht gemeinsam gefeiert.

Der Mittwoch war komplett zur freien Verfügung. Die meisten haben diesen Tag aber zum Shoppen in LeMans genutzt. (....mit zusätzlicher Führung durch H&M....). Abends wurde dann von unseren Freunden ein Bowlingabend organisiert, wo alle zusammen bis spät in die Nacht die Kegel umgeworfen haben (.....aus Angst sich zu blamieren hat unsere erste Vorsitzende Nicole lieber drauf verzichtet zu spielen......und ihre Ausrede, man hätte sie vergessen, war echt nicht glaubwürdig......).

Donnerstagvormittags ging es dann wieder in ein kleines Dörfchen um dort einen kleinen Marsch zu absolvieren. Nachmittags folgte dann eine Führung durch die Feuerwehrzentrale von LeMans (......echt gut gemacht aber 3 Stunden waren einfach zu lang....) und ein Konzert im „Bierpavillon“ (......war schon ein Erlebnis zwischen all den Bierkisten ein Konzert zu geben......) mit einem wahnsinnigen Solo unseres Schlagzeugers, welches sicher länger als 10 Minuten dauerte. (....genug Zeit für unsere Biertrinker......) Abends ging es dann für einige nochmals in die Karaoke-Bar.

Freitag war dann auch schon wieder der Tag der Abreise. Die Woche verging mal wieder wie im Fluge. Zunächst jedoch wurden wir durch die Wälder von Allonnes geschickt. Grund dafür war ein von den Franzosen mühevoll und richtig gut organisierte Stadt-Rallye. (......ich hab mich schon wieder auf Birgit und Ute eingelassen......und was ist passiert?......wir wurden vorletzte.......was irgendwelche Quizs oder Rallyes angeht, habe ich gelernt nicht auf die beiden zu hören.......obwohl wir super viel Spaß hatten.....) Der Nachmittag war dann zum Kofferpacken eingeplant bevor es dann abends um acht Uhr wieder auf den Weg nach Hause ging. Nach ungefähr einer Stunde des Verabschiedens wurden auch die letzten in den Bus gezerrt und es ging wieder Richtung Heimat.
Die Rückfahrt verlief deutlich ruhiger als die Hinfahrt (....ruhiger schon.......aber alles hat nach Käse gestunken.....), denn die meisten waren so von der Woche geschafft, dass sie fast nur geschlafen haben (.....und das obwohl Jürgen immer so laut über Michael Mittermeier gelacht hat....) Und die die wachgeblieben sind haben ihre Zeit damit verbracht, sich über die Erlebnisse dieser Woche auszutauschen. Letztlich sind alle wieder gesund und munter am Samstag morgen in Delmenhorst angekommen und waren sich einig, dass dies die wohl beste Frankreichfahrt seit langem gewesen sei (.......auch ich schließe mich dem Fazit an........auch wenn ich noch nie soviel gemobbt wurde wie dieses mal......)

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